Montag, 23. November 2020
"Immer Morgen..."
„Immer Morgen…“ – Leinwand 120x160cm – Tusche, Lackstift, Marker


Text ©Frank Hummel

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Samstag, 21. November 2020
Todsicher
Woher oder Warum diese panische Angst vor dem eigenen Tod oder dem eines geliebten bzw. nahestehenden Menschen, die so offensichtlich in dieser Corona Zeit überall zu Tage tritt.
Wir sterben.
Das ist eine unumstößliche Tatsache.
Nach der Geburt ist dies das nächste todsichere Ereignis.

Scheinbar ist es heute nicht OK. Morgen auch nicht. Übermorgen? Oder nächstes Jahr? Wann? Wann ist der Tod richtig, wann darf er kommen?

Es scheint mir, je weniger ein Mensch lebt, je weniger er aus sich heraus handelt, desto aggressiver die Angst vor dem Tod.
Handlungen werden aufgeschoben, morgen, irgendwann, es bleibt ja Zeit, das „Carpe Diem“ Wand Tattoo reine Dekoration.

Wer macht Euch glauben, dass das was ihr heute nicht könnt, Morgen können sollt?
Wie kommt ihr auf diese Schwachsinnige Idee?

Jetzt oder lasst es, aber tut nicht so als wäre der Tod eine Überraschung…

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Montag, 16. November 2020
Handlungsunfähig
Detail einer neuen Leinwand...in Gänze bald hier.


Text ©Frank Hummel

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Sonntag, 25. Oktober 2020
Karmaschleife
Stell Dir vor Du kommst zur Welt und Deine reinkarnierte Seele ist einen kleinen Moment, die ersten Minuten noch bei vollem Bewusstsein, sieht wo sie sich befindet, den neuen Anfang einer Hölle auf Erden.
Das Schreien und Weinen ist die einzig adäquate Begrüßung die bleibt, außer wir haben es mit einer alten, unzählbar wiedergeborenen Seele zu tun, die den Schmerz zu schätzen weiß und still lächelnd die Herausforderung annimmt.

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Sonntag, 11. Oktober 2020
Eigenlob
Holz 30x30cm – Spray, Lackstift, Marker, Tusche


Text ©Frank Hummel

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Dienstag, 6. Oktober 2020
Undicht
Holz 30x30cm – Spray, Lackstift, Marker, Tusche


Text ©Frank Hummel

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Samstag, 26. September 2020
Hackordnung
„Hackordnung“ – Holz 119x84cm – Spray, Tusche, Lackstift, Marker

Neulich kam bei einer Veranstaltung ein Besucher auf mich zu nachdem er sich meine Bilder eine Weile anschaute und meinte:
„Weißt Du was ich an Deinen Sachen so mag? Du bist so unfreundlich und Kunst muss in die Fresse!“

Was soll ich dazu noch sagen, gibt’s halt mal wieder was in die Fresse.
Ist nicht Absicht, ist Perönlichkeitsimmanent.


Text ©Frank Hummel

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Mittwoch, 9. September 2020
Vergessen
Ich stehe in einer größeren Stadt an einer einigermaßen viel befahrenen Straße und warte, laufe meine Tiger-Schleifen, schaue hierhin und dorthin und habe als konditioniertes Landei das ständige Gefühl die sich Vorbeibewegenden fragen sich alle worauf oder warum ich hier warte.
Es kümmert tatsächlich kein Schwein, ist halt normal, ist ja auch Stadt.
Ich steh also dort an diesem völlig durchschnittlichen September Montag, kein Regen, nicht kalt, der Rest egal.

Mein hin und her Gestarre und Gelaufe wird jäh unterbrochen von hysterischem Frauen Geschrei. Was ich gerade noch sehe ist wie eine, vermutlich, Mutter mit ihrem ungefähr sechsjährigen Sohn an der großen Kreuzung neben mir mit dem Fahrrad über die Straße fährt bzw.nicht mehr fährt sondern am Ende des Überwegs steht und unverständliches schreit und kreischt weil das Kind, ebenfalls mit Fahrrad, mitten auf der Kreuzung plötzlich die Orientierung verlor und Kreise dreht und nicht mehr weiß wohin.
Kein Auto hupt oder fährt es ist ja auch offensichtlich, dass warten die beste Lösung ist.

Beide schaffen es jedenfalls wohlbehalten über die Straße und bleiben direkt an der Ampel auf dem Gehweg auf Ihren Fahrrädern sitzend stehen.
Sie reden und ich höre nicht was sie reden, das heißt, kein Geschrei mehr, im Gegenteil, ich gehe wieder im Kreis und es scheint alles Gut.

Nach ein paar Minuten steigt die Mutter von ihrem Rad, nicht hektisch oder gestresst, sondern ganz ruhig, geht zu ihrem Sohn, hebt den Jungen von seinem Fahrrad, sichert es mit dem Ständer und stellt ihn auf den Boden.
Nimmt dann ihren Helm und den Helm des Jungen ab, alles ganz ruhig und entspannt.
Mit dem was dann folgte rechnete ich allerdings überhaupt nicht.
Die Frau kniete sich auf den Boden, nahm ihren Sohn in die Arme und genau in diesem Moment fängt der bis jetzt unhörbare Kleine an herzzerreißend zu weinen.
Die Mutter hält ihn einfach mitten auf dem Gehweg, alles andere egal.
Sie ist auf die natürlichste Art einfach Mama und kniet und hält ihren Sohn dem der ganze Schrecken hemmungslos aus den Augen und dem Mund quillt.

Wie lange die beiden so auf dem Gehweg standen bzw. knieten weiß ich nicht mehr. Der mütterliche Instinkt hat kein Zeitgefühl und es waren auf jeden Fall mehr als fünf Minuten, unstörbar.
Dass es mir beim Anblick der umarmenden und in dem Moment einfach bedingungslos liebenden Mutter fast gleich wie dem Jungen ging und ich laut hätte losheulen können tut ja eigentlich nichts zur Sache, erwähne ich aber trotzdem, weil dies der Grund ist warum ich diese Geschichte überhaupt aufschreibe.

Ihr Ende fand die Umarmung als eine ältere Dame mit einem Maulkorb tragenden Pudel an den beiden vorbei ging.
Dieser Anblick schien dem Jungen jetzt plötzlich wichtiger und er sprach die Dame an, lachte wieder und alles war vergessen.
Er konnte das Gewesene einfach vergessen, weil es die Aufmerksamkeit erfuhr, die für das Vergessen notwendig war.

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Montag, 24. August 2020
Ewige Wiederkehr
Nach etwas mehr als zehn Tagen Unterwegs sein wieder zu Hause.
Bis vor kurzem auch alles ganz OK.
Jetzt frage ich den über mich brechenden Alltag was er denn dauernd von mir will und ob er mich nicht endlich in Ruhe lassen könnte.
So.
Der Tag ist noch am werden, also noch nicht kaputt. Die Pflichten des rechtschaffenen Bürgers lauern an jeder Ecke auf mich und ich stelle mich taub.

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Samstag, 22. August 2020
Massenträgheit
Leinwand 160x80cm
„Now to something completely different“ oder so…

Wie immer Lackstift, Tusche und Spray im Einsatz allerdings bildet die Basis ein auf 24 Din-A4 Seiten vergrößertes Sofortbild von mir, dazu jede Menge Acrylbinder und viel Zeit.
Ob es bei diesem einen Versuch bleibt oder weitere Bilder in der Art folgen weiß ich überhaupt nicht. Dazu ist diese Leinwand immer noch zu frisch und ich viel zu spontan ;)
Als nächstes ist sowieso erstmal die Vorbereitung auf den „Super Markt“ im Kunstpalast in Düsseldorf an der Reihe (vom 04.-06. September).
Mein Stand hat die für mich ungewöhnliche Größe vom 3 x 0,5m mit Wand. Mal schauen was mir dazu einfällt und welche Leinwand ich mitnehmen werde.
Wünsche werden ab jetzt entgegengenommen.

Leben lässt sich nicht denken. Bis bald mal…


Text ©Frank Hummel

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Montag, 3. August 2020
Ohne Titel
Es gibt mich noch…
Die neue Leinwand ist noch nicht ganz fertig und die Titelfindung klemmt etwas.
Mitteilsamer werde ich heute nicht mehr.
Bleibt locker und bei Euch 😘
(Klappt am besten durch konsequente Vermeidung der rumkrakelenden Medien)


Text ©Frank Hummel

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Freitag, 17. Juli 2020
schöpferischer Höhepunkt
Was denke ich beim Schreiben, was ging in meinem Kopf vor bei bestimmten Texten?
Fragen, die mir oft gestellt werden und auf die ein einfaches „Nichts!“ als Antwort von mir bleibt.

Frei nach Albert Camus geht notwendigerweise das bzw. mein Denken dem Schöpferischen voraus. Denken ist quasi mein Dauerzustand, ich denke und denke und dabei die meiste Zeit belangloses oder immer gleiches in unzähligen Variationen.

Aber dieses permanente Denken und mit mir selbst reden ist die notwendige Bedingung für den schöpferischen Akt bei dem ich dann im besten Falle nicht denke und einfach mache.

Etwas esoterisch kann ich sagen, das Universum spricht durch mich.
Ich kann aber auch einfach sagen, die ganze Denkerei ist das Vorspiel für den schöpferischen Orgasmus! *
Schön Gell….

* und wenn ich beim Tun anfange zu denken, dann wird es leider ein vorgetäuschter, den allerdings, wie im echten Leben, die Wenigsten bemerken.

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Sonntag, 7. Juni 2020
Freiheit ist unbequem
"Freiheit ist unbequem"
Leinwand 160x160cm - Spray, Tusche, Lackstift, Marker

So schnell war ich noch nie mit einer Leinwand zufrieden. Sonst lasse ich mir immer mindestens ein Woche Zeit um im Atelier bei jeder Gelegenheit darauf zu starren um plötzlich irgendwas zu ändern oder zu ergänzen...
Bei dieser Leinwand war es genau eine Nacht und heute Morgen war mir klar, dass es nicht besser werden kann egal wie lange ich darauf starre :)

Was mir im Moment sehr gefällt ist dieser Kontrast aus akkuraten Linien und Flächen zu meinem restlichen Chaos.
Wann bzw. ob ich jemals die Möglichkeit haben werde eine Leinwand mit 160x160cm auszustellen weiß ich nicht aber diese Größe macht einfach tierisch Spass :D



"Freiheit ist unbequem" - Leinwand 160x160cm - Text ©Frank Hummel

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Freitag, 29. Mai 2020
Furchtlos...
Holz 42x42cm


Text ©Frank Hummel

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